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Magento-Shop zu langsam? Hyvä macht ihn schnell. Mehr zur Hyvä-Entwicklung

Abstrakte Skulptur: zwei getrennte Körper, dazwischen eine breite dunkle Lücke, überbrückt von einer einzigen schlanken Verbindung.

Projekt · Vitafy

Elf Jahre an einer Plattform, die nicht stillstand

Vitafy verkauft über mehrere Marken und Märkte. Der Shop lief elf Jahre auf Magento, und was darum herum lief, wechselte mehrmals. Ich war der Entwickler, der den Shop mit dem Rest verbunden gehalten hat.

Die Ausgangslage

2013 war Vitafy ein Shop mit wachsendem Sortiment. Der Shop lief auf Magento. Was um ihn herum lief, war kein System, sondern mehrere: Bestellabwicklung, Versand und Bestände lagen an verschiedenen Stellen, und die Daten dazwischen bewegten sich nicht laufend, sondern in Stapeln zu festen Zeiten.

Das Volumen war dabei nie das Problem. Der Shop war von Anfang an groß. An seine Grenze brachte diese Bauweise erst die Zahl der Marken, Länder und Währungen, die dazukamen.

Was zu verbinden war

Shop und Lagerwirtschaft

Bestellungen gehen aus dem Shop hinaus, Bestände und Versandstatus kommen zurück. Das lief vorher schon automatisch, aber über selbstgebaute Einzelstücke. Der Gewinn war nicht die Automatisierung, sondern eine Verbindung statt vieler.

Shop und CRM

Kunden-, Bestell- und Kampagnendaten mussten im CRM ankommen, ohne dass das CRM zur zweiten Quelle für Bestelldaten wird. Jedes Feld hat eine Seite, die es führt.

Mehrere Marken und Märkte

B2C- und B2B-Subshops nach Markt, Land und Währung auf derselben Plattform. Eine Integrationsschicht für alle, statt einer Anbindung pro Marke.

Eine Plattform über elf Jahre

Ein Shop, der elf Jahre lang gewachsen ist, sammelt Module, Sonderfälle und Altlasten. Dazu kam Arbeit an TTFB und Plattform-Performance.

Der Konnektor, den sonst niemand mehr gepflegt hat

2022 zog die Lagerwirtschaft auf eine Standard-Plattform um. Der Shop lief zu diesem Zeitpunkt noch auf Magento 1. Der Konnektor, der die beiden verbinden sollte, wurde von seinem Hersteller nicht mehr weiterentwickelt.

Zwei Wege standen offen. Erst den Shop migrieren und das Lagerprojekt warten lassen, oder den Konnektor übernehmen. Wir haben ihn übernommen. Ich habe ihn um die Geschäftsregeln des Hauses herum neu gebaut: Exporte tragen das, was die Regeln des Hauses verlangen, und die Payloads der Schnittstellenaufrufe passen zu dem, was der Shop tatsächlich schickt und nicht zu dem, was in der Dokumentation stand.

Dazu kam die Arbeit drumherum, die in solchen Projekten den größeren Teil der Zeit frisst: Datenübergaben zwischen den Systemen, Erweiterungen von Drittanbietern, die für den eigenen Fall erweitert werden mussten, und eigener Code, der beides zusammenhält.

Die Entscheidung, die den Unterschied gemacht hat

Die naheliegende Lösung wäre gewesen, jede Marke einzeln anzubinden. Das ist schnell, und es rächt sich beim vierten Mal: vier Anbindungen, vier Fehlerquellen, vier Stellen, an denen jemand eine Änderung vergisst.

Stattdessen gibt es eine Integrationsschicht, durch die alle Marken laufen, und für jedes Datenfeld genau ein System, das es führt. Produktdaten, Preise und Bestände haben einen Besitzer. Wer etwas ändert, ändert es dort.

Meine Rolle

Ich war von 2013 bis 2024 Teil des internen Entwicklungsteams. Auf der Shop-Seite war ich der Entwickler für die Verbindungen nach außen: zur Lagerwirtschaft, ins CRM, zu den Subshops nach Markt und Währung, dazu Arbeit an TTFB und Plattform-Performance.

Dazu kam die Arbeit mit den Teams, die mit den Daten täglich umgehen. Für Business Intelligence und für den Kundenservice habe ich gebaut, was sie brauchten, um ihre Arbeit zu machen. Wer eine Auswertung oder einen Kundenvorgang vor sich hat, merkt an einer Schnittstelle Dinge, die in keinem Konzept stehen.

Das ist die Art Zusammenarbeit, die ich bis heute mache: im bestehenden Team, an der Stelle, an der die Tiefe fehlt, mit Verantwortung für ein Stück, das danach ohne mich läuft.

Was sich geändert hat

Bestellungen finden ihren Weg, ohne unterwegs neu zusammengesetzt zu werden. Bestände stimmen auf beiden Seiten, statt erst im Nachhinein abgeglichen zu werden. Marken und Märkte kamen dazu, ohne dass für jede eine eigene Anbindung gebaut wurde. Und der Umzug der Lagerwirtschaft hat nicht auf eine Shop-Migration gewartet.

Zu Zahlen. Die Integration hat die Wirtschaftlichkeit gegenüber der vorherigen Lösung deutlich verbessert, und der Umsatz ist über die Jahre der Zusammenarbeit stark gewachsen. Eine Prozentzahl steht hier bewusst nicht. Die Zahlen, die ich habe, stammen aus meinen eigenen Unterlagen, ohne dokumentierte Ausgangsbasis und ohne unabhängige Quelle. Was belegbar ist, steht oben.

Sitzt bei Ihnen jemand zwischen zwei Systemen?

Schildern Sie mir, welche zwei Systeme es sind und was heute von Hand dazwischen passiert. Ich sage Ihnen, ob sich das verbinden lässt und wo ich anfangen würde.