Zum Inhalt springen

This page is available in English. Switch to English

Magento-Shop zu langsam? Hyvä macht ihn schnell. Mehr zur Hyvä-Entwicklung

Abstrakte Skulptur: ein scharf facettiertes Ende geht über eine lange schlanke Spanne in eine glatte, geschlossene Schleife über.

Projekt · TTR World Snowboard Tour

Zwei Systeme, die nie füreinander gedacht waren

Von 2003 bis 2007 lag das Weltranking einer weltweiten Snowboard-Tour in einem Mitgliedersystem für den Sport. Die Website lief auf TYPO3. Dazwischen lag Code, den ich geschrieben habe.

Worum es ging

Die TTR entstand 2002, in dem Jahr, in dem der internationale Snowboardverband ISF zerfiel. Sie war die Antwort der Fahrer darauf: eine eigene Tour, die die wichtigsten unabhängigen Events verband, mitgegründet von Terje Haakonsen. Daraus wurde eine weltweite Serie mit hunderten Events in mehreren Stufen, Air & Style darunter.

Was dort geführt wurde, war nicht irgendeine Tabelle. Die TTR trug das Weltranking des Snowboardsports und die Weltmeisterschaften. Die Website war entsprechend keine Visitenkarte: Sie trug dieses Ranking, dazu Artikel, News, ein Fantasy-Team und Social-Funktionen. Wer wissen wollte, wo ein Fahrer nach einem Contest steht, sah es dort.

Das Problem

Das Ranking lebte in member pro, einem Mitgliederverwaltungssystem, das für den Sport gebaut war und nicht für eine Website. Die Website lief auf TYPO3, das Inhalte kann und keine Ranglisten.

Beide Systeme waren gut in dem, wofür sie gebaut waren. Keines von beiden war dafür gebaut, mit dem anderen zu reden.

Was ich gebaut habe

Eigener Code hat die Ranking-Daten aus member pro nach TYPO3 gebracht, und zwar in einer Form, mit der sich auf der Website arbeiten ließ: filterbar nach Event, Fahrer und Disziplin.

Die Tour änderte in dieser Zeit ihr Format. Aus neun Events mit einem Finale wurde ein Punktesystem mit Stufen von einem bis sechs Sternen. Die Integration musste das mitmachen: Was sie transportierte, war danach anders gegliedert und hieß teilweise anders. Das ist der Teil, den man an Integrationen unterschätzt. Sie überleben die Annahmen, für die sie gebaut wurden, und müssen sich ändern, wenn sich das ändert, was sie abbilden.

Das klingt heute nach einer Nachmittagsaufgabe. 2003 gab es dafür keine fertigen Bausteine. Kein REST, keine JSON-APIs als Selbstverständlichkeit, keine Integrationsplattform, die man dazwischenstellt. Was zwischen zwei Systemen passieren sollte, hat man geschrieben.

Warum das hier steht

Es ist die früheste Systemintegration in meinen Unterlagen, und sie hat mit E-Commerce nichts zu tun. Zwei Systeme zu verbinden, die nie füreinander gedacht waren, ist bei mir keine neue Zeile im Angebot. Es ist das, womit ich angefangen habe.

Zahlen habe ich keine: keine Besucherzahlen, keine Ergebnisse. Belegbar sind die Arbeit und der Zeitraum, nicht ihre Wirkung.

Haben Sie zwei Systeme, die sich nicht kennen?

Es müssen keine Shops sein. Sagen Sie mir, welche zwei Systeme dieselben Daten brauchen und wer sie heute von Hand überträgt.