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Magento-Shop zu langsam? Hyvä macht ihn schnell. Mehr zur Hyvä-Entwicklung

Abstrakte Skulptur: verstreute Bruchstücke an den Rändern, die zur Bildmitte hin in ein ausgerichtetes Raster einrasten.

Produktdaten und PIM

Produktdaten, die überall gleich stimmen

Der Shop sagt das eine, der Marktplatz das andere, und im Katalog steht eine dritte Version. Niemand kann sagen, welche Quelle recht hat. Ich baue die Quelle, die recht hat.

Woran Sie merken, dass die Produktdaten das Problem sind

Ein Artikel heißt im Shop anders als im Marktplatz-Export. Eine Maßangabe steht in Zentimetern und woanders in Millimetern. Ein Produkt ist auf Englisch seit zwei Jahren nicht aktualisiert. Ein neues Modell braucht drei Wochen, bis es überall auftaucht, weil es drei Leute in drei Systeme tippen.

Der gemeinsame Nenner ist nicht Nachlässigkeit. Es gibt keine Stelle, die dafür zuständig ist. Jedes System hat seine eigene Version der Wahrheit, und wer eine Änderung macht, macht sie dort, wo er gerade arbeitet.

Das löst man nicht mit mehr Disziplin. Man löst es, indem eine Stelle die Produktdaten besitzt und alle anderen sie beziehen. Dieses System heißt PIM, Product Information Management.

Mein Standardwerkzeug dafür ist Akeneo, ein Open-Source-PIM, mit dem ich am längsten arbeite. Es ist eine Empfehlung, keine Bedingung.

Wie das in der Praxis aussieht

Ein PIM als zentrale Quelle

Produktdaten liegen an einer Stelle: Attribute, Texte, Bilder, Übersetzungen. Wer etwas ändert, ändert es dort, und der Shop bekommt es von dort. Keine Excel-Datei, die per Mail wandert.

Anbindung an Shop und ERP

Das PIM verbindet sich mit dem Shop und mit Ihrer Warenwirtschaft. Preise und Bestände kommen weiter aus dem ERP, die Produktinformation aus dem PIM. Jede Zahl hat genau einen Besitzer.

Kanäle und Sprachen

Ein Produkt, mehrere Ausspielungen: kurzer Text für den Marktplatz, langer für den Shop, eigene Bilder pro Land. Das ist im PIM eine Einstellung und kein zweiter Datensatz.

Vollständigkeit sichtbar machen

Sie sehen, welche Produkte fertig sind und welche nicht, bevor sie live gehen. Fehlende Bilder und leere Attribute sind eine Liste, keine Entdeckung im Shop.

Wie ein Projekt anfängt

  1. Bestandsaufnahme

    Wir schauen uns an, wo Produktdaten heute liegen und wer sie ändert. Das dauert meist einen halben Tag und bringt regelmäßig Systeme zutage, an die niemand mehr gedacht hat.

  2. Datenmodell

    Welche Attribute gibt es wirklich, welche sind Altlast, was gehört zusammen. Das ist die Arbeit, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, und sie passiert vor der ersten Installation.

  3. Import und Anbindung

    Bestehende Daten kommen ins PIM, der Shop bezieht sie von dort. Ab hier gibt es nur noch eine Quelle.

  4. Betrieb

    Neue Attribute, neue Kanäle, neue Sprachen. Ein PIM ist nichts, was man einmal aufsetzt und dann vergisst.

Aus Projekten

  • Magento 2 · Akeneo · laufend

    Mehrere Markenshops unter einem Dach, Produktdaten in Akeneo, ERP-Anbindung und die Verbindung des Shops mit dem bestehenden CMS über GraphQL. Laufende Partnerschaft seit 2016.

Häufige Fragen

Brauche ich überhaupt ein PIM?

Wenn Sie einen Kanal haben, eine Sprache und ein paar hundert Artikel, dann nicht. Ein PIM lohnt sich, wenn Produktdaten an mehreren Stellen gepflegt werden oder mehrere Kanäle unterschiedliche Versionen brauchen. Sagen Sie mir Ihre Zahlen, und ich sage Ihnen ehrlich, ob es sich rechnet.

Muss es Akeneo sein?

Nein. Akeneo ist das System, mit dem ich am längsten arbeite und das ich am besten kenne, deshalb ist es meine Standardempfehlung. Wenn Sie bereits ein anderes PIM betreiben, ist die Anbindung an den Shop dieselbe Arbeit.

Was passiert mit unseren bestehenden Daten?

Die kommen mit. Der Import ist selten das Problem; das Datenmodell ist es. Deshalb steht es im Ablauf vor der Installation und nicht danach.

Eine Person, von der Frage bis zum Code

Ich finde heraus, was gebraucht wird, schreibe die Anforderung, organisiere, wer sonst daran arbeitet, und baue es dann selbst. Üblicherweise sind das drei Firmen, und an jeder Übergabe dazwischen geht etwas verloren. Zwischen Ihrer Frage und dem laufenden System sitzt hier niemand.

Schauen wir uns Ihre Produktdaten an

30 Minuten, unverbindlich. Sie schildern, wo die Daten heute liegen, ich sage Ihnen, ob ein PIM die Antwort ist oder ob es etwas Kleineres tut.